Gemeinschaft Beschreibung Gemeinschaft  
 
   
Beschreibung von Gemeinschaft Infos zu Gemeinschaft und Beschreibung.
Nicht angemeldet: Anmelden | Impressum 
Navigation
· Hauptseite
· Know Forum - neu!
· Zufälliger Artikel
· Spezialseiten
· Alle Artikel
· Eingeordnet unter
Aktueller Artikel
· Seite bearbeiten
· Links auf diese Seite
· Verlinkte Seiten
· Versionen


 
 



Letzte Beiträge
Die Klimalüge CO2Guten Abend Herr Enger
"Meine Fr...
Volumenausdehnung be...Hallo da draußen, ich h
abe folgendes ...
Osterrätsel der Fran...Hallo, ich hab' mich leide
r mit meinere ...
was ist denn mit dem...Hallo, der Song heißt Cal
istan "...
Strichcode entschlüs...Hallo benni, ich stehe
gerade vor dem...
Lust auf Focus Rätse...Hallo, an alle Spezialist
en dieses Räts...
ErdölServus, Erdöl hat keine
Formel, da es...
Frage an die Student...Hallo, im Prinzip ist das
eine gute Ide...
CO2 chemische Trennu...Hallo ....... CO2 in der
Luft wird begr...
IGBT ansteuerschaltu...Guten Tag, Wer weiss lief
ert eine funk...


Gemeinschaft

Dieser Text beschreibt Gemeinschaft.


Der untere Text beinhaltet die Gemeinschaft Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Gemeinschaft Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Gemeinschaft fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Gemeinschaft möglichst ausführlich zu halten.

Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Gemeinschaft Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Gemeinschaft beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Gemeinschaft. Fragen zu dem Thema Gemeinschaft können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.

Gemeinschaft Artikel

Unter Gemeinschaft versteht man die zu einer Einheit zusammengefassten Individuen (Gruppe), wenn die Gruppe emotionale Bindekräfte aufweist und ein Zusammengehörigkeitsgefühl (Wir-Gefühl) vorhanden ist.

Häufig wird das Wort auch benutzt, wenn die emotionalen Bindekräfte erst entstehen sollen, z.B. Europäische Gemeinschaften. Gelegentlich wird eine programmatische Aussage mit der Benutzung des Wortes getroffen.

Inhaltsverzeichnis

1 Besondere Gemeinschaftsformen
2 Literatur

Buch-Tipp: Bei STOPP ist Schluss! Werte und Regeln vermitteln. (Lernmaterialien) Offene Geheimnisse einer guten Schule Grüner und Hilt bringen praxisnah die Regeln des Zusammen-Arbeitens und die Regeln des Zusammen-Lebens auf den Punkt. Dieses Buch sollte jedem Lehrer eine Bibel sein!!!Und das nicht ca. um der Schüler willen, sondern zur Vorbeugung der Lehrer-Berufskrankheit Nr. 1: Burn-Out.

Allgemeines

Die kleinste Gemeinschaft ist die Familie ungeachtet ihres rechtlichen Rahmens. An ihr wird bereits deutlich, dass Gemeinschaften aufgrund freier Willensentscheidung entstehen können (Ehepartner). Andererseits kann man ohne freie Willensentscheidung in eine Gemeinschaft hineingeboren werden (Kinder). Die Freiheit, aus einer Gemeinschaft auszutreten, kann unterschiedlich klein oder groß sein. Gelegentlich wird der Austritt aus der Gemeinschaft moralisch diskreditiert.

Neben den Extremen der freien Willensentscheidung und des Hineingeborenwerdens gibt es in der Praxis viele Gemeinschaften, bei denen die freie Willensentscheidung so eingeschränkt ist, dass sie kaum wahrnehmbar ist, ohne dass man hineingeboren wird. Ein Beispiel hierfür ist die Klassengemeinschaft in der Schule. Auch Schicksalsgemeinschaften zählen zu den Gemeinschaften, etwa zunächst wildfremde Menschen, die sich aufgrund eines Unfalls z.B. in dem Rettungsboot über längere Zeit gegenseitig helfen.

Kriterien für Gemeinschaften sind:

  • Klare Festlegung der Zugehörigkeit und damit Abgrenzung zu dem "Rest der Welt"
  • Solidarität der Gemeinschaftsangehörigen untereinander (Primat des Gemeinschaftsinteresses vor dem Individualinteresse)
  • Emotionale Bindungskräfte (Wir-Gefühl)
  • Nicht ca. kurzzeitige Existenz der Gemeinschaft
  • Vertrautheit der Gemeinschaftsangehörigen (gilt auch für anonyme Großgemeinschaften wie Völker)

Anmerkungen: Die klare Zugehörigkeit muss für Außenstehende nicht zwingend erkennbar sein. Es muss sich auch nicht um objektiv eindeutige Kriterien handeln. Wesentlich ist, dass die Gemeinschaftsmitglieder "wissen" (häufig mehr spüren), wer dazu gehört und wer nicht. Häufig werden Zugehörigkeitsmerkmale bewusst oder unbewusst künstliche geschaffen, etwa in Form von besonderen Kleidungsmerkmalen. Gelegentlich kommt es vor, dass Gemeinschaften Personen vereinnahmen, die gar nicht dazugehören wollen. Zu dem Beispiel wollen die Südtiroler keine Italiener sein, die Basken keine Spanier. Auch die Dauer einer Gemeinschaft kann strittig sein. Bei Familien kommt es vor, dass ein Teil (häufig die Kinder) die Gemeinschaft noch als existent sehen, während andere (hier die Ehepartner) sie als zerbrochen betrachten.

Grundsätzlich drücken Gemeinschaften mehr Zusammengehörigkeit aus als bloße Gesellschaften, bei denen die gemeinsame Interessensvertretung in dem Vordergrund steht.

Siehe auch: Community

Buch-Tipp: Der Schrei der Wildgänse Hier werden christliche Pratiken hinterfragt Ein Buch für jeden Christen, vor allem für christliche Leiter Dieses Buch beschreibt in einer sehr zugänglichen Art und Weise, was biblisch begründetes Christsein ausmacht, wie man als Christ eine lebendige Beziehung zu Jesus leben kann und was dem häufig in dem Weg steht, nämlich christliche Institutionen....

Eine besondere Behandlung über den grundsätzlichen Unterschied zwischen Gemeinschaft und Gesellschaft stammt von dem deutschen Soziologen Ferdinand Tönnies (1855-1936) in "Gemeinschaft und Gesellschaft" von 1887 (viele Auflagen). Tönnies entwickelte darin den Ansatz, dass "Gemeinschaft" und "Gesellschaft" beide den Gegenstand der (von ihm damit in Deutschland begründeten) "Soziologie" ausmachten. Beide sind ihm Formen sozialer Bejahung , wobei der Wille, sich als einen Teil eines Kollektivs zu sehen (sich selbst notfalls als Mittel, das Kollektiv als Zweck – der Wesenwille), "Gemeinschaften" ausmache – indes der Wille, sich eines Kollektivs als eines Mittels zu dem eigenen Nutzen zu bedienen (der Kürwille), "Gesellschaften" konstituiere. In der Reinen Soziologie der Begriffe schlössen also die Begriffe "Gemeinschaft" und "Gesellschaft" einander aus (er bezeichnet solche Begriffe Normaltypen); in der empirischen Welt, dem Feld der Angewandten Soziologie, erscheinen sie hingegen nach Tönnies stets gemischt. Als Sonderformen unterscheidet Tönnies dann zwischen den "Gemeinschaften des Blutes" ("Verwandtschaft"), "des Ortes" ("Nachbarschaft") und "des Geistes" ("Freundschaft").

In seinem Spätwerk Geist der Neuzeit wandte Tönnies diese Begriffe an und folgerte, dass in dem (europäischen) Mittelalter die Gemeinschaft die vorwiegende Anschauungsweise gewesen sei, in der man Kollektive verstanden habe, dass sich dies aber mit der Neuzeit zu Gunsten der Anschauung gewandelt habe, alle Kollektive eher als Gesellschaft zu verstehen.

Der französische Soziologe Émile Durkheim traf die berühmt gewordene Unterscheidung zwischen mechanischer und organischer Solidarität. Mechanische Solidarität beruht auf der Gleichheit der Kompetenzen der Mitglieder, "organische Solidarität" auf ihrer Unterschiedlichkeit. Mit "mechanischer Solidarität" wird die Unterscheidung nach außen deutlicher ("Wir Arbeiter", "Wir Deutschen", "Wir Frauen"), während in der organischen Solidarität die gegenseitige Ergänzung (Arbeitsteilung) zu einer Einheit deutlich wird (Mann und Frau in der Familie, verschiedene Spezialisten in der arbeitsteiligen Volkswirtschaft). Dauerhafte Gemeinschaften haben sowohl mechanische als auch organische Elemente.

Der deutsche Soziologe Max Weber erörtert, an Tönnies angelehnt, "Vergemeinschaftung" in Wirtschaft und Gesellschaft.

Buch-Tipp: Die Erstkommunionbande und andere Geschichten Wunderschön! Ein wunderschön illustriertes Geschenkbuch mit sorgfältig ausgewählten Geschichten verschiedener AutorInnen. Mal lustig, mal nachdenklich - stets lesenswert.

Besondere Gemeinschaftsformen

Ferdinand Tönnies bezeichnet als typisch Verwandtschaft, Nachbarschaft (der Begriff ist bei ihm vom Dorf bis hin zur griechischen Polis anwendbar) und Freundschaft.

Religionsgemeinschaften, vor allem Ordensgemeinschaften sind in dem tönnesianischen Sinn in ihrem Selbstbild stark "gemeinschaftlich"; der Einzelne opfert sich dem Kollektiv bis hin zu dem Martyrium. Doch über kurz oder lang 'vergesellschaften' sie sich (vgl. auch Max Webers "Vergesellschaftung").

Bei Sportgemeinschaften wird das füreinander Eintreten in dem Mannschaftssport besonders wahrnehmbar. Bei Extremsportarten wie Bergsteigen wird die Verlässlichkeit der Gemeinschaftsmitglieder zu einem wesentlichen Element.

Die Volksgemeinschaft wurde zu Beginn des ersten Weltkriegs als Schlagwort für den Zusammenhalt der Nation beschworen, als Kaiser Wilhelm II. proklamierte: "Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne ca. noch Deutsche." In der Weimarer Republik stritten sich die Parteien um den Begriff. Noch 1933 sprach Otto Wels in seiner berühmten Rede gegen das Ermächtigungsgesetz davon, dass die SPD die wirkliche Volksgemeinschaft wolle. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde die Idee der Volksgemeinschaft Teil einer politischen Beschwörungsformel, mit der Hitler Deutschland in den 2. Weltkrieg führte und den Holocaust rechtfertigte.

Wirtschaftliche Gemeinschaften wie z.B. die Gemeinschaft Dämmstoff Industrie haben meistens ca. das Wort in dem Namen und sind meistens reine Interessensvertretungen. Immerhin bei der Gründung war aber i.a. der Gedanke dabei, dass man ein Gemeinschaftsgefühl aus gleichartiger Tätigkeit und eine Solidarität der Mitglieder schaffen könne.

Wissensgemeinschaften sind Netzwerke von Erfahrungsträgern und Interessierten an einem Wissensgebiet, z.B. Projektmanagement. Sie wollen Wissen in diesem Gebiet teilen und weiterentwickeln, z.B. mit Methoden und Lösungen des Wissensmanagements. Typische Wissensgemeinschaftsformen sind das Expertennetzwerk (Community of Practice) en: Community of Practice , die Nutzergemeinschaft, z.B. eines Produkts, oder betriebliche Organisationsformen wie Organisationseinheiten und Teams.

Die Versicherten-Gemeinschaft empfindet in dem allgemeinen wenig Solidarität, aber dennoch handelt es sich um eine Solidargemeinschaft. Allerdings ist der Gedanke meist verlorengegangen, dass z.B. eine Brandversicherung nichts anderes bedeutet, als dass die Masse der Nicht-Brandgeschädigten (durch ihre Beiträge) den Brandgeschädigten unterstützt.

Lebensgemeinschaften aller Art sind auf die gesamte Dauer des Lebens angelegt. Neben der Ehe zählen dazu z.B. auch die Burschenschaften von Verbindungsstudenten.

Buch-Tipp: Die grosse Gemeinschaft der Schöpfung. Gespräche zwischen Mensch und Tier Wundervoll Ich liebe dieses Buch, das so leise und dennoch stark daher kommt.

Literatur

Lars Clausen , Gemeinschaft, in: Günter Endruweit/Gisela Trommsdorf, Wörterbuch der Soziologie, Stuttgart (Lucius & Lucius) ²2002, S. 183-185, ISBN 3-8282-0172-5

siehe auch: Ferdinand Tönnies, Geist der Neuzeit, 1935, 2. Aufl. 1998 in dem Rahmen der kritischen Ferdinand-Tönnies-Gesamtausgabe


en:Gemeinschaft and Gesellschaft

Weiteres zu dem Artikel Gemeinschaft

Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: Anschauung, Aussage, Dauer, Existenz, Ferdinand, Gebiet, Gegenstand, Gruppe, Holocaust, Isbn, Italiener, Kollektiv, Kriterien, Masse, Personen, Rahmen, Republik, Soziologe, Stuttgart, Weltkrieg
Schnellzugrif auf verwandte Texte:
 
NEU! Frage im Forum zum Thema:
 
Wenn die Beschreibung 'Gemeinschaft' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Gemeinschaft Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Gemeinschaft' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Gemeinschaft' und 'Gemeinschaft' Definition sehr dankbar.

Alle Tipps zu den Bücher auf dieser Seite wurden automatisch generiert. D.h. die Bücher wurden aus einer Datenbank von dem Computer ausgesucht. Deshalb kann es vorkommen, dass vorgeschlagene Bücher nicht ganz der 'Gemeinschaft' Beschreibung entsprechen.
· Diese Seite wurde bisher 2.417 mal abgerufen.
· Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 17.05.2008 um 02:20:53
· Diese Seite wurde zuletzt geändert um 11:17, 2. Okt 2004.
· Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Gemeinschaft aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Inhalte. In der Wikipedia ist eine Autorenauflistung verfügbar.

Von ""

· Diese Seite wurde bisher 2.417 mal abgerufen.
· Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 17.05.2008 um 02:20:53
· Diese Seite wurde zuletzt geändert um 11:17, 2. Okt 2004.
· Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008